Griechische Zahlenlehre

Wir alle wissen um das fabelhafte Talent der Griechen mit den Zahlen. Da werden ein paar Milliarden an Steuern einfach nicht eingetrieben. Wie viel zur Staatsrettung benötigt wird weiß auch keiner so richtig, aber schätzen kann ja nicht verkehrt sein. Ein weiteres bizarres Beispiel dieser Eigenheit zeigt dieses Neueröffnungsschild in Reudnitz.

Diesmal ist es kein Schreibfehler wie bei unseren Döner-Freunden (und geliebten Rivalen der Griechen), sondern handelt von südländischer Offenheit und Ehrlichkeit. Wer nämlich genau hinschaut wird erkennen, dass hier gleich 3 schwammige Aussagen gemacht werden:

  1. Die Aussage zur Eröffnung irgendwann in der letzten Juni-Woche.
  2. Die Benutzung des Wortes circa.
  3. Die Benutzung des Wortes ab.

Fassen wir das alles zusammen heißt es vermutlich eher irgendwann im Juli. Hingehen werde ich trotzdem. Wir Deutschen mögen es ja unser Geld bei den Griechen zu deponieren – die griechische Küche sowieso. Und vielleicht verrechnet sich der Kellner auch glatt bei der Rechnung.

Update: Nun ist es so weit – der 25. Juni ist da. Was er uns bringt, ist wohl doch eher erwartungsgemäß. Ob es tatsächlich eine Fehlkalkulation, die aktuelle Wir-brauchen-doch-2-Jahre-länger-zum-Sparen-Falle oder aber einfach nur die 4:2 Niederlage gegen die deutsche Elf am Freitag war – man weiß es nicht. Nur das grundlegende Einmaleins der griechische Zahlenlehre, das bestätigt sich.

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