Das Leben ist zu kurz für Weißweingläser

Ein mit Spülresten übersätes Rotweinglas in der fertigen Spülmaschine. Auch so etwas soll es geben. Ich poliere es sorgfältig und stelle es zu den anderen Gläsern in den Schrank. Dabei fällt mir auf, dass alle Weißweingläser mittlerweile kaputt sind. Auch wenn Jahrhunderte für das optimierte Design der heutigen Weingläser aufgeopfert wurden (Prost!), geht hier der Trend eher zum Alles oder Nichts, oder besser gesagt zur Optimierung des Konsums. Wer hat denn heutzutage noch Zeit mehrmals am Abend in die Küche zu laufen? Ein Weinkühler mutet eher dekadent an. Nein, da bleibt nur noch die reine Form der rohen Menge. Und wie kann das Weißweinglas eigentlich eher kaputt gehen, wo es doch einen geringeren Luftwiderstand in der Schrecksekunde bietet? Ganz im Gegensatz zum Rotwein. Na ja, so interessant ist das alles dann doch nicht. Was also sonst noch?

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Liebes Tagebuch

Heute ist also Sonntag. Kaum zu glauben, dass ich heute wieder auf den Beinen bin. Gestern war ich mit Christian auf eine “kleine Runde” um den See mit dem Fahrrad verabredet. Naja, 30 km sind schon nicht so viel, dachte ich. Christian hat auch nicht die oberen Gänge für’s schnelle Fahren, sagte er. Natürlich kam alles anders.

Es fing an mit seiner Erzählung über die üblichen Ortsschilder-Sprints, die es beim Training seiner Fahrradmannschaft gab. Das funktioniert so: wer ein Ortsschild sieht schreit “Ortsschild!” Daraufhin beginnt der Sprint bis zum Ortsschild. Der Gewinner bekommt ein vorher festgelegtes Preisgeld in Bierflaschen oder ähnliches.

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Fitnessstudio, die Erste

Behalten wir doch einfach die bisherige sonntägige und einmalig da gewesene Tradition bei. Tief im Inneren sind wir doch alle ein bisschen Gewohnheitsmenschen. Heutiges Thema: Fitnessstudio. Matze hat es endlich geschafft mich dahin zu schleppen. Muffig ist es da sagt er. Bisschen schwierig die Leute. Ich fragte die Mitarbeiter oder das Publikum? Er meint definitiv beides. Mehr wollte ich dann doch nicht wissen. Auf ging’s!

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