I know we’ve got it good
But they got it made
And the grass is getting greener each day
I know things are looking up
But soon they’ll take us down
before anybody’s knowing our name
OneRepublic – All The Right Moves
I know we’ve got it good
But they got it made
And the grass is getting greener each day
I know things are looking up
But soon they’ll take us down
before anybody’s knowing our name
OneRepublic – All The Right Moves
Unverhofft kommt oft. Dieses Mal in Form einer Kundenzufriedenheitsumfrage. Das Interessante dabei war der schlagfertige Kommentar des Verkäufers: “Wenn du alles mit 5 bewertest, bekommst du am Ende auch ein Gratisgetränk.” Rebellisch wie ich manchmal bin, habe ich die Herausforderung angenommen und nicht alles mit 5 bewertet. Nimm dies Starbucks! Das Gratisgetränk gab es natürlich trotzdem, puh.
Heute war ein schöner Tag: Erledigungen hieß es zu erledigen bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Da holt man auch schon mal die S-Klasse raus. In meinem Fall eine Simson S-51, die des Längeren eine Dienstpause einlegen musste. Erstes Fazit meiner Freundin: ganz schön dreckig! Aber eins nach dem anderen. Ein bisschen komisch sieht es dazu noch aus mit einem pinken Tank herumzufahren – zumindest die Seitenteile sind schon getauscht ins altbewährte Billardgrün.
Gut, erste Amtshandlung: Benzinhahn auf und der Sprit suppt regelrecht aus dem Vergaser. Komisch, aber nicht weiter tragisch. Starter betätig, Kiste springt nicht an. Starter aus, Gashahn auf und dann klappt es auch mit dem Kickstart. Das Standgas ist wohl generell zu dünn, oder die Mischung falsch: der süße kleine Motor säuft gern ab. Auch gern mal an einer größeren Ampelkreuzung. Ein mal sogar mit der Polizei direkt hinter mir. Egal. Springt ja Gott sei Dank mit Warmstart direkt wieder an.
Oder nicht? Bei der letzten Strecke ging dann wirklich nichts mehr richtig. Kickstart ok, danach gleich abgesoffen. Selbst Gas geben half nichts. Am Straßenrand dann 5 Minuten so lange rumgefummelt an Gashahn, Startvergaser und Kickstarter bis der Motor wild aufheulte. Mittlerweile fing es an zu regnen und ich war mir nicht sicher, ob das ein Ausflug wird der sich gewaschen hat, oder ob die Traufe ausbleibt. Glücklicherweise zweiteres.
Der Rest des Weges war ein wenig holprig, aber sicher und unversehrt kamen schließlich die S-Klasse und ich in der Tiefgarage an. Was für ein Ritt. Ich habe das leise Gefühl, dass wir beide eine Art Hass-Liebe entwickeln könnten. Ob das gut ist, wird sich bald zeigen, denn: der Sommer ist lang! Außerdem ist die Versicherung jetzt sowieso für das ganze Jahr bezahlt.

Dieses kleine possierliche Tierchen hatte keinerlei Hemmungen sich für eine Fotosession von Nahen bereitzustellen und sprang einer Freundin sogar auf das Knie. Nüsse gab es trotzdem keine. Wahrscheinlich ist es jetzt sauer.
Hallo zusammen. So fühlt sich also Freiheit an. Gestern war mein letzter Arbeitstag: schweren Herzens und frohen Mutes. Schweren Herzens, weil ich nach zweieinhalb Jahren stetiger Arbeit nun doch aufgeben musste und großartige Kollegen und auch Freunde zurücklasse. Frohen Mutes, weil es die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt ist. Gut oder schlecht gibt es nicht, vielleicht ist es eher ein it’s now or never à la Elvis. Ich habe gelernt was ich kann und nun wird es Zeit zu zeigen, wie wichtig und ernst ich Arbeit nehmen kann, abseits von falschen Erwartungshaltungen und Kompetenzgerangel. Ich habe immer hart gearbeitet und das Beste aus den Gegebenheiten herausgeholt und ich habe nicht vor damit aufzuhören. Danke an alle, die mich dabei unterstützen und ihr Verständnis bekündet haben!
Um den Tag mit den Worten von John Farnham ausklingen zu lassen:
we have the chance to turn the pages over
we can write what we wanna write
we gotta make ends meet before we get much olderwe’re all someone’s daughter, we’re all someone’s son
how long can we look at each other down the barrel of a gun?you’re the voice, try and understand it
make a noise and make it clear
we’re not gonna sit in silence
we’re not gonna live with fear
He who has not right understanding and whose mind is never steady is not the ruler of his life, like a bad driver with wild horses.
But he who has right understanding and whose mind is ever steady is the ruler of his life, like a driver with well-trained horses.
He who has not right understanding, is careless and never pure, reaches not the End of the journey, but wanders on from death to death.
But he who has right understanding, is careful and ever pure, reaches the End of the journey, from which he never returns.
Katha Upanishad
Erkenntnis ist eine Sonne, die den Menschengeist erleuchtet; sie breitet nach allen Richtungen hin ihre glänzenden Radien aus; sie erfüllt mit ihrer Klarheit die Welt, und der Geist schwimmt auf ihren hellen Strahlen und badet sich im Lichtmeer.
Ludwig Bechstein
Wir kennen es doch fast alle: es ist Sommer, aber da ist noch das leidige Thema Studium. Und Eis essen. Aber auch Studium. Und zu allem Übel noch ein Plfichtfach. Aber draußen scheint doch die Sonne…
So oder so ähnlich ging es den Wirtschaftsinformatikern vor ein paar Tagen. Gastvortrag. Von mir. Großartig! Trotz knapper Vorbereitungszeit (und dem sprichwörtlich kalten Wasser) habe ich mich tierisch auf diesen Moment gefreut. Mit dem Gedanken spielte ich schon länger, aber die Ausführung blieb bis jetzt leider auf der Strecke. Aber egal, denn nun war es endlich so weit.
Prinzipiell ist das alles kein Problem, aber die Vergangenheit holt einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen: größerer Seminarraum, aber mit Händen und Füßen zählbare Teilnehmer auf den hintersten Reihen. Viele davon vor sich hin dösend, ein paar zu spät und satte 2 mit offenen Augen und Ohren. Durch den ersten Teil zum Thema Kommunikation im Netzwerk ging es mit rasender Geschwindigkeit. Ich glaube der Teil war nach 30 Minuten durchgekaut. Vom Quelle-Senke-Prinzip bis zu OSI sowie TCP/IP alles dabei. Fragen gab es keine. Ein Student wies mich aber darauf hin: “Wir sind ihnen nicht böse, wenn sie eher fertig sind.” Positive Einstellung – freut mich sehr.
Der zweite Teil ging trotz oberflächlicherer Einarbeitung gut von der Hand. Dennoch ist das Reden über Nachrichtenaustausch im Netzwerk eher weniger spannend als es umzusetzen. Verständlich. Ich erinnere mich da gerne an mein Studium zurück, in dem mir der ein oder andere Professor etwas lieblos in seinem Thema vorkam. Vielleicht lag es ja doch nicht am Professor, sondern am Thema? Auf jeden Fall kann ich die alten Herren jetzt ein bisschen besser verstehen.
Hallo Sommer, hallo Sonne, und hallo lieber Jason Mraz,
dein neustes Album hat sich in kürzester Zeit einen Ehrenplatz erkämpf; im Moment schon fast genau auf dem selben Rang wie dein vorheriges Werk. Ich hatte zugegeben etwas Angst, dass das Album, geprägt durch den Single-Auftakt mit I Won’t Give Up, etwas zu ruhig und akustisch wird, aber auch diese Sorgen verflogen mit einem kräftigen Freedom Song. Was für ein Bassriff inklusive Bläser-Satz. Göttlich:
I feel good
and when I feel good I sing
and the joy it brings
makes me feel good
and when I feel good I sing
of the joy it brings
Was andere als Teufelskreis bezeichnen, stimmt hier so nicht. Und staunend geht es weiter mit Living In The Moment und netten Country-Ansätzen zum Mitschunkeln. The Woman I Love kennen wir alle irgendwie. Etwas sanfter und beständig wie es sich gehört. Und dann kommt auch schon die Single-Auskopplung I Won’t Give Up. Das Video ist Geschmacksache, genau wie dein neuer Look, aber gesagt werden musste es:
I don’t want to be someone who walks away so easily / I’m here to stay and make the difference that I can make / our differences they do a lot to teach us how to use the tools and gifts we got / yeah, we got a lot at stake / and in the end you’re still my friend and least we did intend for us to work / we didn’t break / we didn’t burn / we had to learn how to bend without the world caving in / I had to learn what I got and what I’m not and who I am
5/6 ist ein gefühlter Lückenbüßer, aber dann geht’s wieder munter weiter mit Everything Is Sound. Noch mehr Weisheiten zum Nulltarif:
you don’t need a vacation, when there’s nothing to escape from
Wie ich sehe hast du auch im Physikunterricht aufgepasst, denn singst du von 93 Million Miles von der Erde bis zur Sonne. Die Metapher fügt sich geschmeidig in den klingenden und vibrierenden Song ein. Auch hier gibt es wieder etwas zu erzählen:
just know that
where ever you go
you’re never alone
you’ll always
get back home
Von deinem Opa habe ich bis zu Frank D. Fixer noch nichts gehört, aber er scheint ein interessanter Mensch gewesen zu sein, nicht unähnlich meines Opas. Möge er sich glücklich schätzen einen so naiv bis tiefgründig poetischen Enkel zu haben. Für mich persönlich kippt die Stimmung mit Who’s Thinking About You und In Your Hands. Danach wird es wieder etwas belebter mit dem langsamen Bossa Nova Be Honest – die scheinst du ja schon seit Bella Luna zu mögen. Gut so. Und noch weiter aufwärts geht es dann mit The World As I See It:
you are the mountain
you are the rock
you are the cord
and you’re the spark
you are the eagle
you are the lark
you are the world
and you’re remarkable
you’re the ocean eating the shore
you are the calm inside the storm
you are every emotion you can endure
you are the world and the world is yours
Und dann noch ein Hidden Track. Meinst du nicht das ist ein alter Hut mittlerweile? Trotzdem ein schöner Ausklang. Großartiges Album über die Suche nach Liebe, sich selbst und dem Zuhause. Luftig, locker und leicht verdaulich. Schon 2 mal gekauft und auch definitiv bald verschenkt! Danke, Jason.
Beste Grüße
Franco
grace stays, flows, strays
and comes back like the wind
some things are true
others are pure
words, meanings
escape, state, fail
to express the
beauty of a moment
within
a moment without
a silent piece of doubt
bubbles up, bursts, splays
and back we are
in less than a day
and a night must end
to bring the sun up again
to shine, to glare
shedding light on
our darkest fears
rearrange, disappear
shift, shuffle, scream
it all out
it all about
soak, steam, vent
it isn’t worth a cent
of friendship
to pretend, to lie
to let the fruits fall from the skies
to burn, to rot, to shrink
this ship has sailed
out to sink
* * *
but it is getting
way too dark
again, again, again
there seems to be
no end
no start
no destination
let it be
let it be