Die Bundeswehr

Wie man 13 Monate im Schnelldurchlauf vergeudet

Montag, 1. Juli 2002, Neustadt (Hessen)

Seltsam viele Leipziger für Hessen. Egal, 3 Monate vergehen ja bekanntlich schnell, auch wenn’s nicht immer spaßig war in der 6./InstBtl 51. Spaß gibt’s ja genug in der Stammeinheit.

Donnerstag, 26. September 2002, Schwalmstadt (immer noch Hessen)

Puh, Grundausbildung geschafft, aber leider Fernmelder geworden in der 1./NschBtl 51. Tagesablauf: 6:00 aufstehen, 6:30 putzen, 6:50 antreten, 7:00 noch mal antreten, 7:10 Kaffe trinken, 8:30 gesagt bekommen, dass es keine Aufträge gibt, 9:00 NATO-Pause, 9:30 Sport, 12:00 Mittag, 13:00 ab in die Inst-Halle, 15:00 Sonnen, 16:30 Dienstschluss.

Ca. 2 Wochen später

Wechsel in den Stab. Truppenverwaltung. Rechnungsführer. Endlich was für mich; Dank an den Teileinheitsführer. Ab jetzt nur noch Wechsel von Kaffe kochen, irgendwas in PC eintippen und herumgeschickt werden. Ab und zu Ingo und Rico ärgern. So Oberfeldwebeln darf man nicht das Gefühl geben sie haben Authorität. Eventuell UvD, Torposten, Streife und jetzt neu: Norman (Fw) ärgern. Ach ja, Frauen aus der Truppenverwaltung nerven. Truppenverwaltungsleiter aus dem Weg gehen.

Nach 9 Monaten

Wehrdienst verlängern, Hauptgefreiter werden, 1 Woche Ferienlager in Munster mit Kletterturm, übers Seil flitzen und winken recht niedrig über dem Wasser, sowie Tarzan-Spielchen. Nicht Disney-Land, aber immerhin. Noch etwas Rico ärgern. Eigenen Gefreiten haben zum Herumkommandieren. So ist das also. Dazu noch 1000 Euro im Monat bekommen, aber für was?

Ganz am Ende

Krank werden und vom Truppenarzt gesund geschrieben werden. Am Wochenende ins Krankenhaus gehen für 2 Wochen. Dienstzeitende verpassen. Als Tourist die Kaserne besuchen. Viiieel Spaß haben. :) Nach Hause fahren. Fertig.

OG Pannwitz, HG Fichtner, HG Fülöp (v.l.n.r)

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