LOVE is a four letter word

Hallo Sommer, hallo Sonne, und hallo lieber Jason Mraz,

dein neustes Album hat sich in kürzester Zeit einen Ehrenplatz erkämpf; im Moment schon fast genau auf dem selben Rang wie dein vorheriges Werk. Ich hatte zugegeben etwas Angst, dass das Album, geprägt durch den Single-Auftakt mit I Won’t Give Up, etwas zu ruhig und akustisch wird, aber auch diese Sorgen verflogen mit einem kräftigen Freedom Song. Was für ein Bassriff inklusive Bläser-Satz. Göttlich:

I feel good
and when I feel good I sing
and the joy it brings
makes me feel good
and when I feel good I sing
of the joy it brings

Was andere als Teufelskreis bezeichnen, stimmt hier so nicht. Und staunend geht es weiter mit Living In The Moment und netten Country-Ansätzen zum Mitschunkeln. The Woman I Love kennen wir alle irgendwie. Etwas sanfter und beständig wie es sich gehört. Und dann kommt auch schon die Single-Auskopplung I Won’t Give Up. Das Video ist Geschmacksache, genau wie dein neuer Look, aber gesagt werden musste es:

I don’t want to be someone who walks away so easily / I’m here to stay and make the difference that I can make / our differences they do a lot to teach us how to use the tools and gifts we got / yeah, we got a lot at stake / and in the end you’re still my friend and least we did intend for us to work / we didn’t break / we didn’t burn / we had to learn how to bend without the world caving in / I had to learn what I got and what I’m not and who I am

5/6 ist ein gefühlter Lückenbüßer, aber dann geht’s wieder munter weiter mit Everything Is Sound. Noch mehr Weisheiten zum Nulltarif:

you don’t need a vacation, when there’s nothing to escape from

Wie ich sehe hast du auch im Physikunterricht aufgepasst, denn singst du von 93 Million Miles von der Erde bis zur Sonne. Die Metapher fügt sich geschmeidig in den klingenden und vibrierenden Song ein. Auch hier gibt es wieder etwas zu erzählen:

just know that
where ever you go
you’re never alone
you’ll always
get back home

Von deinem Opa habe ich bis zu Frank D. Fixer noch nichts gehört, aber er scheint ein interessanter Mensch gewesen zu sein, nicht unähnlich meines Opas. Möge er sich glücklich schätzen einen so naiv bis tiefgründig poetischen Enkel zu haben. Für mich persönlich kippt die Stimmung mit Who’s Thinking About You und In Your Hands. Danach wird es wieder etwas belebter mit dem langsamen Bossa Nova Be Honest – die scheinst du ja schon seit Bella Luna zu mögen. Gut so. Und noch weiter aufwärts geht es dann mit The World As I See It:

you are the mountain
you are the rock
you are the cord
and you’re the spark
you are the eagle
you are the lark
you are the world
and you’re remarkable
you’re the ocean eating the shore
you are the calm inside the storm
you are every emotion you can endure
you are the world and the world is yours

Und dann noch ein Hidden Track. Meinst du nicht das ist ein alter Hut mittlerweile? Trotzdem ein schöner Ausklang. Großartiges Album über die Suche nach Liebe, sich selbst und dem Zuhause. Luftig, locker und leicht verdaulich. Schon 2 mal gekauft und auch definitiv bald verschenkt! Danke, Jason.

Beste Grüße
Franco

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