Hausverwaltung des Grauens (2)

Nehmen wir mal ganz hypothetisch an, dass deine geliebte Hausverwaltung im Internet unter dem Suchbegriff Hausverwaltungs des Grauens als Top-Treffer zu finden ist. Wärest du schockiert oder würdest du denken, dass der Titel verdient wäre? Zuerst wärest du vielleicht ein wenig ratlos, aber dann würdest du über die letzten Jahre noch einmal Revue passieren lassen… Und dann fällt dir glatt noch eine Geschichte dazu ein.

Die Müll-Gate-Affäre

Tja, wo soll man da nur anfangen. Es war einmal ein Hinterhof, der vor lauter Pappkartons und Glasflaschen fast zu explodieren drohte. Generell ist das ja unschön, aber die leise Vermutung, dass die Müllabfuhr die Tonnen dann einfach aus Protest nicht mitnimmt, lag zu jener Zeit in der Luft. Der exzessive Durst des Hauses war aber vor allem durch ein exotisches Restaurant entstanden, welches eigentlich eigene Tonnen besitzt, aber trotzdem gern den Hof zustellt, oder zumindest die privateren Tonnen des Hauses gern zuerst zumüllt. Das ganze geht natürlich fix. Ein Symbolfoto könnte so ausgesehen haben:

Ziemlich harmlos hier in dieser Phantomzeichnung, aber das war ja noch nicht alles. Als nächstes kommt die Hausverwaltung ins Spiel, die sich prompt berufen fühlte, die Anwohner zu belehren – Müll wird getrennt und kommt in die Tonnen. Stimmt! Nachforschungen der Hausverwaltung haben darüber hinaus ergeben, dass diverse Müllteile nicht den Mülltrennungsstandard entsprechen. Und natürlich mein Favorit – Der Müll im Hof wird sonst kostenpflichtig entfernt. Natürlich passiert bei solchem Schriftverkehr erstmal gar nichts. Außer das:

Als nächstes wurden uns dann (kostenpflichtig aber zumindest explizit) neue Mülltonnen versprochen, wenn das Haus seinen Mülltrieb nicht bremsen kann. Nebenbei fragte sich das ganze Haus warum wir eigentlich nicht gleich welche bekommen haben anstatt einer Standpauke. Der Hof vermüllte derweil noch mehr. Das ganze ging noch ein paar Wochen, aber dann waren zumindest 2 1000 Liter Container im Hof. Hoffen wir mal das geht so lange gut, bis neue Anwohner einziehen, die sich mit der speziellen Art der Müllentsorgung (und Konfliktlösung) der Hausverwaltung noch nicht auskennen.

Und weil es so schön ist, geht es nächste Woche noch ein letztes Mal zurück zum Thema…

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